Ob zum Grillen, zu einer leckeren Suppe als Beilage oder nach türkischer Art als Basis einer gefüllten Dönertasche – Fladenbrot passt zu vielen Anlässen und schmeckt immer gut. Diese Version zeichnet sich durch eine großporige und unregelmäßige Krume aus. Während der langen Teigruhe entwickelt sich ein herrliches Aroma.
Text & Foto: Sebastian Krist
Wasser und Mehl gründlich miteinander vermischen und abgedeckt bei Raumtemperatur 60 Minuten quellen lassen. Die Hefe in 20 g Wasser auflösen und unter den Teig mischen. Weitere 11-15 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur reifen lassen.
Die Zutaten – außer das Salz und 20 g Wasser – gründlich miteinander vermischen, bis keine Mehlnester mehr vorhanden sind. 30 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.
Das Salz in 20 g Wasser auflösen und gut untermischen. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur 2,5 Stunden gehen lassen. Nach 30, 60 und 90 Minuten jeweils einmal dehnen und falten. Den Teig anschließend abgedeckt für 20-26 Stunden zur Stockgare in den Kühlschrank stellen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, rundwirken und abgedeckt bei Raumtemperatur zirka 35-40 Minuten ruhen lassen.
Den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teig zu einem runden Fladen (Durchmesser zirka 30 cm) ausziehen und mit Wasser besprühen. Mit Sesamsaat bestreuen. Mit feuchten Fingerspitzen sanft kleine Dellen in den Fladen drücken, ohne zu viel Gärgas auszudrücken.
Den Teigling unter Schwaden in den Ofen geben und die Temperatur sofort auf 220°C reduzieren. 18-20 Minuten backen.