Echte Hamburger Rundstücke sind in der Hansestadt schon fast in Vergessenheit geraten. Die Brötchen wurden im 20. Jahrhundert in vielen Gaststätten mit Braten serviert und gelten als Vorläufer des Hamburgers. Das Rezept entstand in einem Gastronomiebetrieb an der Reeperbahn, heute findet man den klassischen Snack kaum noch. Doch nicht nur mit Braten und Soße, auch mit anderen süßen oder herzhaften Belägen schmecken die Brötchen einfach herrlich.
Text & Foto: Margarete Maria Preker
Alle Zutaten von Hand gründlich vermischen und abgedeckt bei Raumtemperatur 60 Minuten in einer geölten Schüssel oder Teigwanne zur Gare stellen.
Den Teig dabei jeweils nach 30 Minuten dehnen und falten, dann abgedeckt für 12-24 Stunden in den Kühlschrank geben.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in 10 gleich schwere Stücke à zirka 90 g teilen. Die Teiglinge rundschleifen und mit dem Schluss nach unten auf einer Dauerbackfolie (alternativ Backpapier) absetzen und abgedeckt 30 Minuten zur Gare stellen.
Den Backofen rechtzeitig auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Teiglinge längst einschneiden und weitere 20 Minuten ruhen lassen.
Die Teiglinge in den Backofen geben, schwaden, die Temperatur sofort auf 230°C reduzieren und 20 Minuten backen.
Die Brötchen nach dem Backen für einen schönen Glanz sofort mit Wasser besprühen oder abstreichen.