Für die Fans alter Getreidesorten ist dieses Rezept geradezu ein Muss. Einkorn hat einen hohen Eiweißgehalt und besticht durch seinen feinherben Geschmack. Da sieht man dem Mehl gerne nach, dass sich nur schwer ein Klebergerüst entwickelt. Trotzdem lässt sich daraus ein tolles Brot mit extrem saftiger Krume und langer Frischhaltung backen. Ein paar Kürbiskerne stehen diesem Brot ausgezeichnet und fügen sich harmonisch in die Krume ein. Schon nur mit Butter ein Hochgenuss, passt es zu herzhaften und süßen Speisen gleichermaßen, wobei ein milder Käse und ein Glas Rotwein die idealen Begleiter bilden.
Die Zutaten per Hand vermischen und 4 Stunden bei 20°C reifen lassen.
Das Mehl mit kaltem Wasser verrühren und aufkochen, bis eine puddingartige Konsistenz entsteht. Danach auskühlen lassen.
Die Kürbiskerne ohne Fett anrösten und mit heißem Wasser ablöschen. Auskühlen lassen.
Alle Zutaten, außer das Kürbiskernöl, nur kurz zu einem homogenen Teig mischen, zum Schluss das Kürbiskernöl dazu geben. Der Teig ist zäh und ähnelt in der Konsistenz einem Roggenteig.
2 Stunden bei Raumtemperatur anspringen lassen. In zwei gebutterte Kastenformen geben und mit einem nassen Teigschaber glattstreichen. Mit Altbrot bestreuen. Abgedeckt im Kühlschrank bei 6-7°C für 8 bis 10 Stunden gehen lassen.
Am Backtag den Teig 1 Stunde akklimatisieren lassen, hier hilft der Fingertest: Drückt man mit dem Finger eine kleine Mulde in den Teig, sollte diese nur ganz langsam wieder hochkommen. Noch einmal mit Altbrot bestreuen. Einschneiden, wenn gewünscht. Das dient lediglich der Optik.
Den Teigling bei 250°C in den vorgeheizten Ofen geben und bei Ober-/ Unterhitze 60 Minuten lang backen. Leicht schwaden. Die Temperatur nach 10 Minuten auf 210°C reduzieren und fertigbacken.