Die spitz zulaufenden Enden sind typisch für das traditionelle, großporige Brot aus Frankreich. Geschmacklich erinnert es ein wenig an Baguette, jedoch bleibt aufgrund der bauchigen Form mehr Platz für den Belag. Aus den vier Zutaten Mehl, Wasser, Salz und Hefe entsteht durch lange Teigreife ein ausgesprochen aromatisches Brot.
Text & Foto: Sebastian Krist
Die Zutaten gründlich mischen und abgedeckt bei Raumtemperatur 12-16 Stunden gehen lassen.
Die Zutaten gründlich mischen und abgedeckt bei Raumtemperatur 30 Minuten gehen lassen.
Die Zutaten auf langsamer Stufe 5 Minuten mischen. Abgedeckt bei Raumtemperatur 3 Stunden gehen lassen. Nach 30, 60, 90 und 120 Minuten den Teig jeweils einmal dehnen und falten. Anschließend für weitere 22-26 Stunden abgedeckt zur Stockgare in den Kühlschrank stellen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, von hinten her nach vorne bis zur Mitte einschlagen und das Teigende tief in die Mitte eindrücken. Dann die beiden Seiten von links und rechts ebenfalls in die Mitte einschlagen, sodass eine Dreiecksform entsteht. Das nun hinten liegende Ende des Dreiecks ganz nach vorne falten und an der Kante festdrücken.
Den Teigling straff in die längliche Bâtard-Form bringen, dabei die beiden Enden leicht spitz formen (der Schluss ist unten).
Den Teigling mit Schluss nach oben in ein gut bemehltes Backleinen (alternativ Geschirrhandtuch) geben und abgedeckt bei Raumtemperatur 30-35 Minuten ruhen lassen.
Rechtzeitig den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teigling mit Schluss nach unten vorsichtig auf eine Dauerbackmatte (alternativ Backpapier) oder einen Backschieber geben und einmal längs mit leicht schräg gehaltener Klinge einschneiden.
Den Teigling unter Schwaden in den Ofen geben, die Temperatur sofort auf 230°C reduzieren und 20-25 Minuten backen. In den letzten 2-3 Minuten für eine krosse Kruste auf Umluft schalten.