Auch zu Ostern darf bisweilen ein rustikaler Laib auf den Tisch. Das Weizen-Sauerteigbrot ist an einem Tag gemacht und schmeckt einfach köstlich. Der Karottensaft verleiht ihm eine leicht süßliche Note und harmoniert gut mit den knackigen Kernen. Die wild aufgerissene Kruste überzeugt durch intensive Röstaromen. Vom Duft angelockt, kommt vielleicht sogar Meister Lampe aus seinem Bau.
Text & Foto: Michelle Deschner
Die Kerne in einer Pfanne rösten und salzen, anschließend mit heißem Wasser überbrühen und zugedeckt bei Raumtemperatur 60 Minuten abkühlen lassen.
Alle Zutaten – außer Brühstück und Öl – auf langsamer Stufe 6 Minuten mischen.
Brühstück und Öl hinzugeben, den Teig auf schnellerer Stufe 3-4 Minuten kneten und zugedeckt bei Raumtemperatur 4 Stunden gehen lassen, dabei nach 20, 40 und 60 Minuten jeweils einmal dehnen und falten.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und rundwirken, dann mit Schluss nach unten in einem bemehlten Gärkörbchen bei Raumtemperatur 90-120 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig den Ofen sowie einen gusseisernen Topf mit Deckel auf 235°C vorheizen.
Den Teigling aus dem Gärkörbchen in den heißen Topf stürzen und mit geschlossenem Deckel 15 Minuten backen. Die Temperatur auf 220°C reduzieren und weitere 35 Minuten backen. Für eine krosse Kruste 10 Minuten vor dem Backende den Deckel abnehmen.