Als Alternative zu Vanille kommt in Südostasien häufig Pandan zum Einsatz. Im Teig sorgt die Pflanze für eine zart-hellgrüne Krume und appetitliche Geschmacksnoten. Typisch für alltägliches Pandanbrot ist klassischer Toast. Er passt besonders gut zu süßen Aufstrichen, kann aber auch mit herzhaftem Belag eine willkommene Abwechslung zum herkömmlichen Frühstücksgebäck bieten.
Text & Foto: Lisa Rixrath
Die Pandanblätter in fingerbreite Streifen schneiden, mit dem Wasser pürieren und durch ein feines Sieb (alternativ Käsetuch) drücken. Die Pflanzenfasern entsorgen oder kompostieren, die Flüssigkeit zur weiteren Verwendung auffangen.
Alle Zutaten auf langsamer Stufe 2 Minuten mischen, dann auf schnellerer Stufe 7 Minuten kneten.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in 4 gleich große Portionen à zirka 200 g teilen.
Jeden Teigling rundschleifen, zu einem zirka 25 cm langen Strang formen (Bild 1) und zugedeckt bei Raumtemperatur etwa 40 Minuten ruhen lassen.
Die Stränge nebeneinander legen und miteinander verdrehen (Bild 2).
Die verdrehten Stränge in eine gefettete Toastbrotform mit Deckel (zirka 22 cm) legen und leicht andrücken, sodass sie den Boden der Form gut ausfüllen, dann zugedeckt bei Raumtemperatur 6-8 Stunden zur Gare stellen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.
Rechtzeitig den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Form mit geschlossenem Deckel in den Ofen geben und 30 Minuten backen.