Aus nur wenigen Zutaten, mit geringer Vorbereitung und ohne Vorteig entstehen herrlich aromatische Brötchen. Dafür sorgt die lange Gare im Kühlschrank. Der Teig lässt sich sehr flexibel vorbereiten, da ihm ein paar Stunden mehr in der Kälte nicht schaden. Die benötigte Menge kann man dann zeitig backen, um sie kurz darauf noch möglichst frisch zu genießen.
Text & Foto: Alexander Kluzny
Alle Zutaten auf langsamer Stufe 6-8 Minuten mischen. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur 3-4 Stunden gehen lassen, dabei nach 15 und 30 Minuten jeweils einmal dehnen sowie falten und anschließend für zirka 20-24 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in 12 gleich große Portionen à zirka 85 g teilen, diese rundschleifen und zugedeckt bei Raumtemperatur 30 Minuten ruhen lassen.
Jeden Teigling zu einem länglichen Brötchen mit Längsfalte formen (siehe Bildfolge) und in einem Backleinen (alternativ bemehltes Geschirrhandtuch) mit Schluss nach unten 120-150 Minuten bei Raumtemperatur reifen lassen.
Rechtzeitig den Backofen sowie ein Backblech auf 250°C Umluft vorheizen.
Die Brötchen mit Schluss nach oben auf eine Dauerbackmatte (alternativ Backpapier) setzen und unter krätigem Schwaden in den Ofen geben. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 215°C reduzieren und weitere 12 Minuten backen.