Die kleinen Baguette-Brötchen überzeugen auch ohne Sauerteig durch einen intensiven Geschmack. Den erhalten sie dank langer kalter Gare, eines Anteils Roggenmehl und einer vergrößerten Oberfläche beim Backen. So entstehen herrliche Fermentations- sowie Röstaromen. Die Brötchen lassen sich sowohl pur als Knusperstangen, zum Dippen oder auch typisch italienisch belegt genießen.
Text & Foto: Denise Pissulla-Wälti
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 6-10 Stunden reifen lassen.
Alle Zutaten gründlich mischen, bis keine Mehlnester mehr vorhanden sind, und zugedeckt bei Raumtemperatur 60-90 Minuten anspringen lassen, danach für 12-36 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in 10 gleich große Portionen zu je etwa 120 g aufteilen.
Jedes Teigstück zu einem Zylinder aufrollen, dabei den Schluss vor dem Verschließen leicht bemehlen und nur leicht andrücken, damit sich später beim Backen ein rustikaler Ausbund bildet. Die Teiglinge zugedeckt bei Raumtemperatur 15 Minuten entspannen lassen.
Die Zylinder jeweils straff auf eine Länge von zirka 15 cm ausrollen, dabei beide Enden spitz ausformen. Die Teiglinge mit Schluss nach unten auf ein bemehltes Backleinen (alternativ Geschirrhandtuch) geben und zugedeckt bei Raumtemperatur 90-120 Minuten zur Gare stellen.
Rechtzeitig den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Teiglinge vorsichtig mit Schluss nach oben auf eine Dauerbackmatte (alternativ Backpapier) legen, unter reichlich Schwaden einschießen und 14-18 Minuten backen.