Das „Oberländer“ ist ein traditionelles Brot aus dem rheinischen Raum. Dabei handelt es sich um ein Mischbrot mit hohem Roggenanteil. Es hat eine charakteristisch glänzende Kruste, die vor dem Backen gestippt wird und daher nicht aufreißt. Der Vorteig bringt eine feine Säure ins Brot, gleichwohl ist das Gebäck recht mild und im Zusammenspiel mit herzhaftem Belag ein Genuss.
Text & Foto: Sebastian Krist
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 12-16 Stunden reifen lassen.
Alle Zutaten auf langsamer Stufe 10-12 Minuten mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 90 Minuten gehen lassen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, langwirken und mit Schluss nach oben in einem mit Kartoffelstärke bestäubten Gärkörbchen zugedeckt bei Raumtemperatur 3 Stunden gehen lassen.
Rechtzeitig den Backofen auf 250°C vorheizen.
Den Teigling sanft aus dem Gärkörbchen stürzen, mit heißem Wasser abstreichen und die Teiglingsoberfläche gleichmäßig stippen.
Den Teigling unter Schwaden in den Ofen geben und 10 Minuten backen. Den Schwaden ablassen, die Temperatur auf 220°C senken und weitere 40 Minuten backen. Das Brot nach dem Backen noch einmal mit heißem Wasser abstreichen.