Gekochte Süßkartoffeln treffen Gelbweizenmehl und ergeben gemeinsam einen sehr flauschigen Hefezopf. Das Tête-à-Tête der beiden Zutaten verleiht dem Gebäck eine tolle gelbe Farbe. Doch nicht nur das: Der Zopf hat auch ein fantastisches Aroma, das er unter anderem der Süße des Wurzelgemüses sowie der Lievito Madre verdankt. Als Frühstücksgebäck gibt es kaum etwas Besseres.
Text & Foto: Marta Ullmann
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 6 Stunden gehen lassen.
Mehl und Milch in einem Topf mischen, unter Rühren zum Kochen bringen und so lange weiter rühren, bis die Masse puddingähnlich eindickt. Vom Herd nehmen, zugedeckt bei Raumtemperatur 4-5 Stunden abkühlen lassen und anschließend für bis zu 8 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Alle Zutaten – außer Butter und Salz – auf langsamer Stufe 8 Minuten mischen.
Den Teig auf schnellerer Stufe 2 Minuten kneten und dabei die Butter stückchenweise zugeben.
Das Salz hinzufügen, den Teig auf schnellerer Stufe weitere 2 Minuten kneten und in einer geölten Teigwanne (alternativ Schüssel) zugedeckt bei Raumtemperatur 120 Minuten anspringen lassen, anschließend für 8-10 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Den Teig auf eine Arbeitsfläche stürzen und in 6 Portionen à jeweils zirka 190 g teilen.
Jeden Teigling rundschleifen und jeweils zu einem etwa 40 cm langen Strang ausrollen.
Jeweils 3 Stränge zu einem Dreistrang-Zopf flechten, diesen auf ein mit einer Dauerbackmatte (alternativ Backpapier) ausgelegtes Backblech legen und zugedeckt zirka 120 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen, bis sich das Volumen in etwa verdoppelt hat.
Rechtzeitig den Backofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Zöpfe mit Milch bepinseln und in den Ofen geben. Die Temperatur auf 210°C reduzieren und 20-30 Minuten backen.
Die Zöpfe aus dem Ofen holen und nochmals mit Milch bepinseln.