Haferflocken und Leinsaat machen die Brötchen besonders nahrhaft. Durch seine Schleimstoffe kann das Leinmehl Wasser gut binden, gleichzeitig wirken die enthaltenen Lecithine als natürliche Emulgatoren. So hat es eine positive Wirkung auf die Krume, die herrlich wollig wird. Optisch sind die Haferlein etwas ganz Besonderes und verkörpern eine nährstoffreiche Alternative zum Croissant im Frühstückskörbchen.
Text & Foto: Stefanie Herberth
Alle Zutaten auf langsamer Stufe 10 Minuten mischen, dann auf schnellerer Stufe 3 Minuten kneten. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur 90 Minuten gehen lassen, dabei nach 45 und 90 Minuten jeweils einmal dehnen und falten. Anschließend für 12-15 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in 10 etwa gleich große Stücke à zirka 95 g teilen.
Jeden Teigling rundschleifen, dann mit Schluss nach unten bei Raumtemperatur 5 Minuten ruhen lassen.
Die Teiglinge jeweils zu einem Oval von 25 cm Länge ausrollen und bei Raumtemperatur 10 Minuten ruhen lassen, dann das Oval nochmals langziehen und sehr fest aufrollen.
Für das Topping Leinsaat, Haferflocken und Haferkleie mischen.
Mit der Hand die Teiglinge leicht langrollen, die Oberfläche der Stangen anfeuchten und im Topping wälzen. Mit Schluss nach unten in ein Backleinen (alternativ bemehltes Geschirrhandtuch) setzen und bei Raumtemperatur 70 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig den Backofen sowie ein Backstahl (alternativ Backblech) auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Teiglinge mit Schluss nach unten auf den vorgeheizten Backstahl setzen, in den Ofen geben und unter Schwaden 20 Minuten backen.