Gutes Brot braucht Zeit. Aber manchmal muss es eben schnell gehen. Da kann kein Sauerteig aufgefrischt, kein Vorteig 12 Stunden zur Reife gestellt werden. Auch innerhalb von 3 Stunden lässt sich ein leckerer Osterkranz auf den Tisch bringen, der mit vollem Aroma überzeugt. Maismehl und Rosinen verleihen dem Gebäck das gewisse Etwas. Auch als spontanes Mitbringsel ist der Kranz geeignet.
Text & Foto: Nadja Alessi
Die Rosinen in eine Schale geben und mit dem heißen Wasser übergießen, dann zugedeckt bei Raumtemperatur 30 Minuten quellen lassen. Die Rosinen absieben. Das Wasser wird nicht weiter verwendet.
Alle Zutaten – außer Butter und Rosinen – auf langsamer Stufe 4 Minuten mischen, dann auf schnellerer Stufe 3 Minuten kneten.
Die Butter zugeben und auf schnellerer Stufe 3 Minuten unterkneten. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur 30 Minuten gehen lassen.
Den Teig dehnen und falten, dabei die Rosinen aus dem Brühstück einarbeiten. Den Teig weitere 30 Minuten zugedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, in 3 etwa gleich große Teile à zirka 320 g teilen und diese jeweils zu 60 Zentimeter langen Strängen rollen, dabei den Anfang und das Ende der Stränge etwas dünner ausrollen.
Aus den Strängen einen Dreistrang-Zopf flechten und den Zopf zu einem Kranz formen. Dafür die Enden etwas übereinander legen und gut andrücken. Den Teigling auf ein mit einer Dauerbackmatte (alternativ Backpapier) ausgelegtes Backblech geben und zugedeckt bei Raumtemperatur etwa 60 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Ei verquirlen, den Teigling zweifach damit bestreichen, dann mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreuen, in den Ofen geben, die Temperatur auf 200°C reduzieren und 30 Minuten backen.