Bereits im Mittelalter outete sich Hildegard von Bingen als Dinkel-Fan und lobte die ernährungsphysiologischen Vorteile des schmackhaften Getreides. Gleichwohl neigt Dinkel manchmal zum Trockenbacken. Dem kann man entgegenwirken. Ein Quell- und ein Brühstück sorgen für eine hohe Teigausbeute und hohe Saftigkeit. Hinzu gesellt sich gepoppter Quinoa. Das gesunde Ensemble schmeckt sowohl zu süßen Aufstrichen als auch zu herzhaftem Brotbelag.
Text & Foto: Harry Grötzinger
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt für 10-12 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 10-12 Stunden quellen lassen.
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 60 Minuten quellen lassen.
Alle Zutaten auf langsamer Stufe 8 Minuten mischen, dann auf schnellerer Stufe 3 Minuten kneten. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur 3 Stunden gehen lassen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, zunächst rundwirken, dann langformen und in Dinkelvollkornmehl wälzen. Mit Schluss nach unten in eine gefettete Kastenform (zirka 20 cm) geben und 2-4 Stunden gehen lassen, bis der Teig die Form ausfüllt.
Rechtzeitig den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Oberfläche des Teiglings stippen, die Kastenform in den Ofen geben und mit Schwaden 15 Minuten backen. Die Temperatur auf 180°C reduzieren und weitere 45 Minuten backen.