Gewürze und Röstzwiebeln bringen hier den kräftigen Geschmack ins Brot, der die Getreidenoten indes nicht überlagert. Aufgrund seiner Ringform hat der Laib viel Kruste und eignet sich bestens als Partybrot. Als Beilage zu herzhaften Suppen macht er eine hervorragende Figur, schmeckt aber auch mit Aufschnitt wie Schinken, Mett oder Kassler einfach nur gut.
Text & Foto: Robert Schute
Alle Zutaten – außer Röstzwiebeln – auf langsamer Stufe 8 Minuten mischen, dann auf schnellerer Stufe 8 Minuten kneten.
Die Röstzwiebeln zugeben und auf schnellerer Stufe 2 Minuten unterkneten. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur 30 Minuten gehen lassen, dabei alle 10 Minuten jeweils einmal dehnen und falten, anschließend für 8-10 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in zwei gleich große Portionen à zirka 640 g teilen.
Jeden Teigling vorsichtig rundwirken und mit Schluss nach unten bei Raumtemperatur 20 Minuten entspannen lassen.
In die Teiglinge dann jeweils mittig ein Loch stechen, das Loch ausdehnen und ein sauberes, eingefettetes Glas (Durchmesser 6-8 cm) in das Loch stellen (siehe Bild). Die Teiglinge zugedeckt bei Raumtemperatur 50 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.
Die Ringe einschneiden, mit Schwaden in den Ofen geben, die Temperatur auf 185°C reduzieren und 15 Minuten backen. Die heißen Gläser vorsichtig entfernen und weitere 15-20 Minuten backen.