Focaccia ist ein Fladenbrot aus dem Raum Genua (Ligurien), das schon zur Römerzeit gebacken wurde und als Vorläufer der Pizza gilt. Die Römer nannten dieses Brot „Panis Focacius“, was übersetzt soviel bedeutet wie „in der Herdasche gebackenes Brot“. Die Weinheimer Rezeptur ist sehr einfach und ergibt durch die lange Teigführung eine besonders aromatische Focaccia.
Text & Foto: Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Weinheim
Die Zutaten auf langsamer Stufe 6 Minuten mischen, dann auf schnellerer Stufe 4 Minuten kneten und zugedeckt für 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Alle Zutaten auf langsamer Stufe 10 Minuten mischen, dann auf schnellerer Stufe 5 Minuten kneten und zugedeckt in einer geölten Teigwanne (alternativ Schüssel) bei Raumtemperatur 120 Minuten gehen lassen, dabei nach 60 Minuten einmal dehnen und falten.
Den Teig in zwei Portionen zu je etwa 490 g teilen. Jeden Teigling einmal leicht einschlagen und für 30 Minuten zugedeckt bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Rechtzeitig den Backofen auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Teiglinge auf ein mit einer Dauerbackfolie (alternativ Backpapier) belegtes Backblech legen, mit geölten Händen flachdrücken und mit den Fingern gleichmäßig Dellen in die Fläche stippen. Mit halbierten Tomaten, grobem Salz und mediterranen Kräutern oder anderen Zutaten nach Geschmack bestreuen. Unter leichtem Schwaden in den Ofen geben und 25 Minuten backen.