Die Brötchen haben es faustdick hinter den Ohren. Dabei kommen sie optisch so harmlos daher. Vom Teig werden sie lediglich abgestochen, nicht nachgeformt. Dafür haben es die Gebäcke aber in sich. Buchweizen, Leinsaat sowie ein hoher Schalenanteil verschiedener Mehle machen sie gehaltvoll und aromatisch. Am Backtag selbst hat man in einer knappen Stunde herrlich warme Brötchen auf dem Tisch.
Text & Foto: Bärbel Adelhelm
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 2-4 Stunden quellen lassen.
Das Mehl ins Wasser einrühren, dabei unter Rühren erhitzen, bis die Masse puddingartig eindickt. Zugedeckt bei Raumtemperatur 2-4 Stunden abkühlen lassen.
Alle Zutaten – außer 50 g Wasser – auf langsamer Stufe 5-7 Minuten mischen, dabei bei Bedarf noch bis zu 50 g Wasser zugeben. Den Teig zugedeckt für 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Den Teig auf eine feuchte Arbeitsfläche geben, vorsichtig ausziehen und in 10 etwa gleich große Stücke à etwa 100 g teilen. Die Teiglinge auf ein mit einer Dauerbackfolie (alternativ Backpapier) ausgelegtes Backblech setzen und zugedeckt bei Raumtemperatur 30 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
Die Teiglinge gut befeuchten, mit Leinsaat bestreuen, in den Ofen geben, die Temperatur auf 180°C reduzieren und 20-22 Minuten backen.