Das Brot ist ein Gaumenschmeichler und ausgesprochen magenfreundlich. Dabei gelten Zwiebeln – oder Zipollen, wie man in Teilen Norddeutschlands sagt – als ausgesprochen gesund. Unter anderem sollen sie antibiotisch wirken und das Immunsystem stärken. Mit seiner langen Frischhaltung überzeugt das Landbrot vor allem als fantastische Begleitung zu herzhaften Belägen und Aufstrichen.
Text & Foto: Karl Oppenkamp
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt für 12-16 Stunden im Kühlschrank reifen lassen.
Die Zwiebelwürfel in Fett anbraten und auf kleiner Stufe schmoren, bis der überwiegende Teil der Würfel eine bräunliche Farbe angenommen hat. Dann etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
Alle Zutaten – außer die Zwiebelwürfel – 10 Minuten auf langsamer Stufe mischen, dann 2 Minuten auf schnellerer Stufe kneten. Anschließend den Teig mehrfach dehnen und falten, dabei die Zwiebeln einarbeiten.
Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur 4 Stunden gehen lassen. Nach 60, 120 und 180 Minuten jeweils einmal dehnen und falten.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, rundwirken und mit Schluss nach unten in einem bemehlten Gärkörbchen 60 Minuten bei Raumtemperatur zur Gare stellen.
Rechtzeitig den Backofen sowie einen gusseisernen Topf samt Deckel auf 220°C vorheizen.
Den Teigling aus dem Gärkorb in den Topf stürzen und mit Deckel in den Ofen geben. Die Temperatur sofort auf 200°C senken und 45 Minuten backen, den Ofen ausschalten und das Brot weitere 5 Minuten im Ofen lassen.