Die Form des Kantonsbrotes aus St. Gallen ist besonders und fordert handwerkliches Können. Dabei verströmt das Gebäck nach dem Backen durch die charakteristische Krusten-Gestaltung intensive Röstaromen. Im Grunde braucht es dann auch nicht viel mehr für einen geschmackvollen Mittagssnack. Gut passen dazu allerdings auch ein kräftiger Hüttenkäse oder ein zarter Aufschnitt.
Text & Foto: Richemont Fachschule
Alle Zutaten – außer Salz – auf langsamer Stufe 10-12 Minuten mischen.
Das Salz zugeben, den Teig auf schnellerer Stufe 2-5 Minuten kneten und zugedeckt bei Raumtemperatur 90-105 Minuten gehen lassen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, in zwei Portionen à zirka 510 g teilen, diese rundwirken und 30 Minuten auf der Arbeitsfläche zugedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.
Rechtzeitig den Backofen auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Jeden Teigling leicht in die Länge ziehen und einmal übereinander legen.
Den Teigling auf der rechten Seite mit der Handkante eindrücken und das eine Ende des Teiglings von links nach rechts überlegen.
Den Teigling auf der linken Seite mit der Handkante einkerben und die beiden Seiten in der Mitte überlegen. Die Teiglinge zugedeckt bei Raumtemperatur 15 Minuten gehen lassen.
Die Teiglinge direkt unter dem Mittelteil, der sogenannten Nase, einschneiden und die entstandenen Gärbläschen vorsichtig zudrücken. Dann unter Schwaden in den Ofen geben, die Temperatur auf 210°C reduzieren und 50 Minuten backen.