Die wild aufgesprungene Kruste des Brotes erinnert an einen Leoparden. Dennoch trägt das Gebäck den Namen eines anderen Tieres, des Tigers. Wie es dazu kam, kann selbst im Ursprungsland, den Niederlanden, niemand so richtig erklären. Sei’s drum. Das Gebäck lässt an salzige Luft, Sonne und wunderbare Urlaubstage denken. Die lustigen Flecken knistern herrlich, wenn man herzhaft hineinbeißt. So kann man den Sommer richtig genießen.
Text & Foto: Stefanie Herberth
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 10-12 Stunden gehen lassen.
Alle Zutaten auf langsamer Stufe 3 Minuten mischen, dann auf schnellerer Stufe 8 Minuten kneten. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur 3 Stunden gehen lassen, dabei jeweils nach 30, 60 und 90 Minuten einmal dehnen und falten.
Die Tigerpaste vorbereiten. Dazu zunächst Reismehl, Semmelbrösel, Zucker und Salz mischen und in kochendes Wasser einrühren. Die Paste auf 25°C abkühlen lassen, dann Hefe und Öl untermischen. Die Masse 60-90 Minuten gehen lassen.
Den Teigling auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, langformen und mit Schluss nach unten in eine gefettete Kastenform (zirka 26 cm) geben.
Den Teigling mit Tigerpaste bestreichen, zudecken und bei Raumtemperatur 90 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Brot einschneiden, unter Schwaden in den Ofen geben und 10 Mi- nuten backen. Die Temperatur auf 220°C reduzieren und weitere 35 Minuten backen. Aus der Form nehmen und weitere 5-10 Minuten backen, damit die Kruste rundherum knusprig wird.