Vor allem in Norddeutschland dürfen sie auf keinem Volksfest oder Weihnachtsmarkt fehlen: die typischen, wattig-weichen Schmalzkuchen mit viel Puderzucker. Das auch als Mutzen bezeichnete Siedegebäck lässt sich problemlos in der heimischen Küche herstellen und passt besonders gut in die kalte Jahreszeit. Entgegen ihres Namens, werden die Küchlein in der Regel nicht in Schmalz, sondern einem neutralen Pflanzenfett ausgebacken.
Text & Foto: Lisa Rixrath
Alle Zutaten auf langsamer Stufe 5 Minuten mischen, dann auf schnellerer Stufe 2 Minuten kneten. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur etwa 60-90 Minuten gehen lassen, bis er etwa das doppelte Volumen erreicht hat.
Rechtzeitig das Pflanzenfett in einem geeigneten Topf oder der Fritteuse auf 160°C erhitzen, dabei gut im Auge behalten.
Den Teig auf eine gut bemehlte Oberfläche geben, zu einem Rechteck von zirka 3 Millimeter Dicke ausrollen und in Rauten von circa 5 cm Kantenlänge schneiden.
Zum Testen erst eine Raute ins heiße Öl geben und 1-2 Minuten ausbacken. Sie sollte innerhalb weniger Sekunden deutlich im Volumen aufgehen, an der Fettoberfläche schwimmen und an der Kruste goldbraun werden. Den Teigling drehen, sobald die Unterseite gebräunt ist. Den fertigen Schmalzkuchen mit einem Schöpflöffel aus dem heißen Fett in eine mit Küchenrolle ausge-
legte Schüssel legen, um das überschüssige Fett aufzunehmen.
Anschließend mit den weiteren Teiglingen ebenso verfahren. Es können nun auch mehrere Teiglinge gleichzeitig ausgebacken werden.
Noch warm mit Puderzucker absieben und direkt verzehren.