Wenn man täglich für die Familie Pausenbrote machen möchte, die möglichst gesund, lecker und dabei auch noch vielfältig in den Zutaten sind, kann das schon eine Herausforderung sein. Vor allem, wenn es schnell gehen soll. Und dann soll es auch noch allen schmecken. Eine unlösbare Aufgabe? Nein – mit dem Pausenbrot Pauline klappt es ganz einfach.
Text & Foto: Debora Gaedtke
Die Zutaten für den Vorteig in ein etwa dreimal so großes Gefäß mit Deckel geben. Klümpchenfrei verrühren und zugedeckt 1 Stunde anspringen lassen. Dann über Nacht in den Kühlschrank stellen. Dort kann der Vorteig auch bis zu 48 Stunden bleiben. Je länger, desto mehr Aroma entwickelt er.
Am Backtag den Vorteig aus dem Kühlschrank nehmen und 30 Minuten bei Zimmertemperatur akklimatisieren lassen.
Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Sonnenblumenkerne je nach Geschmack etwas kleinhacken oder ganz lassen. Die Karotte raspeln. Hefe und Honig im Wasser auflösen.
Alle Zutaten zusammen in die Knetschüssel geben und 1 Minute langsam und dann etwa 5 Minuten auf schnellerer Stufe verkneten. Den fertigen Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und abdecken, damit er nicht austrocknet. 2 bis 3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen, bis er sein Volumen etwa verdoppelt hat. Nach etwa 90 Minuten einmal dehnen und falten.
In der Zwischenzeit eine Kastenform fetten und dünn mit Haferflocken bestreuen oder ausmehlen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zweiteilen. Jeden Teigling mit der Hand vorsichtig etwas plattdrücken, ohne zu viel Luft herauszudrücken. Die Seiten einschlagen und dann zylinderförmig aufrollen.
In die vorbereitete Kastenform geben und zugedeckt weitere 45 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
Im vorgeheizten Backofen bei 230°C Ober-/Unterhitze mit viel Dampf anbacken. Nach 10 Minuten den Dampf ablassen und die Temperatur auf 200°C reduzieren. Weitere 40 Minuten backen, bis die Oberfläche schön kräftig gebräunt ist. Vor dem Anschneiden das Brot vollständig auskühlen lassen.