Niedliche Brötchen müssen nicht süß sein. Mit einem Roggenanteil von 30 Prozent schmecken die Schneckenbrötchen auch mit Käse oder Wurst sehr lecker. Die kleinen Tierchen lassen sich gut formen. Bei Kindern mit etwas Küchenerfahrung gelingt die Schneckenform ohne Hilfe ab etwa fünf Jahren. Aber auch die Großen werden an den Kriechern ihre Freude haben.
Text & Foto: Stefanie Herberth
250 g Wasser, das Weizenmehl und die Hefe auf langsamer Stufe 3 Minuten mischen, dann auf schnellerer Stufe 8 Minuten kneten.
Alle weiteren Zutaten hinzufügen und auf langsamer Stufe 4-6 Minuten unterkneten. Den Teig zugedeckt im Kühlschrank 12-16 Stunden gehen lassen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, davon jeweils 10 gleich große Portionen à 65 g (Schneckenhaus) sowie 10 gleich große Portionen à 20 g (Schneckenkörper) abteilen.
Die Schneckenhaus-Teiglinge jeweils zu keulenförmigen Strängen von 25 cm Länge ausrollen (Bild 1) und vom dicken Ende her zu einer Spirale aufrollen (Bild 2).
Die Schneckenhäuser mit einer Seite auf ein feuchtes Tuch tupfen, die angefeuchtete Oberfläche in die Saatenmischung drücken (Bild 3) Die Schneckenkörper-Teiglinge jeweils zu 11 cm langen Strängen ausrollen (Bild 4) und in der Mitte etwas flachdrücken (Bild 5), dann mit genügend Abstand auf ein mit einer Dauerbackmatte (alternativ Backpapier) ausgelegtes Backblech setzen.
Die Schneckenhäuser mit den Saaten nach oben jeweils auf die abgeflachte Stelle des Schneckenkörpers setzen (Bild 6).
Zwei Mandelstifte als Fühler in den Schneckenkopf drücken und die Teiglinge dann zugedeckt bei Raumtemperatur 90 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Blech mit den Teiglingen unter Schwaden in den Ofen geben und 20 Minuten backen.