Gletscher, Vulkane und Geysire prägen die Landschaft und die Menschen Islands. Sogar Brot kann in der Wärme von Geysiren gebacken werden. Traditionell vergräbt man den Teig für Rúgbrauð in einer Blechdose im etwa 80°C warmen Boden in der Nähe von heißen Quellen. Dort ruht er für etwa einen Tag. Unter diesen Bedingungen reagieren im Teig Zuckermoleküle mit Aminosäuren und geben dem Brot seine schokoladenbraune Farbe, während es im wahrsten Sinne slow baked, also sehr langsam gebacken wird.
Text & Foto: Stefanie Herberth
Alle Zutaten gründlich klümpchenfrei mischen, dann zugedeckt bei Raumtemperatur 20 Minuten ruhen lassen.
Das Weckglas innen einfetten, den Teig einfüllen, dann mit Deckel, Einmach-Ring und Klammern verschließen, anschließend 30 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
In den Slowcooker einige Einmach-Ringe legen, damit das Glas nicht klappert. Das verschlossene Weckglas daraufstellen, mit Wasser bis 2 cm unter den Rand des Glases auffüllen und bei Stufe „High“ für 18-24 Stunden garen