Das Pan Camaleón ist das bekannteste Brot aus Talvina. Seinen Namen verdankt es den charakteristischen Teigschnitten und der zuckrigen Glasur, die an die Haut eines Chamäleons erinnert. Zwei Vorteige prägen seinen Charakter: die kräftige Biga für Struktur und die Talvina für Aroma. Gewürzt mit Melao de Papelón duftet es warm, würzig und unverkennbar süß.
Text & Foto: Dorothee Keipke
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt etwa 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen, bis die Masse aktiv ist und Bläschen bildet.
Die Zutaten gründlich verkneten und zugedeckt 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Alle Zutaten – außer Vanille – 20–30 Minuten ohne Deckel kochen, bis die Flüssigkeit sirupartig eindickt. Anschließend die Gewürze abseihen, das Vanillemark auskratzen und unterrühren. Den Sirup abkühlen lassen.
Alle Zutaten auf langsamer Stufe fünf Minuten mischen, dann etwa fünf Minuten auf schnellerer Stufe zu einem geschmeidigen Teig kneten und zugedeckt 120 Minuten bei Raumtemperatur reifen lassen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, in zwei gleich große Stücke teilen, diese jeweils rundwirken und 10 Minuten entspannen lassen. Anschließend zu länglichen Laiben formen und 120 Minuten zugedeckt gehen lassen.
Den Ofen auf rechtzeitig auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Teiglinge jeweils mit einem kräftigen Längsschnitt einschneiden, seitlich kleinere Schrägschnitte setzen, mit Schwaden in den Ofen geben und 10 Minuten backen. Die Temperatur auf 180°C reduzieren und weitere 20 Minuten goldbraun backen.
Die Brote direkt nach dem Backen mit flüssiger Butter abstreichen und mit feinem Kristallzucker bestreuen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.