Zwei einfache Vorstufen, am Abend vorbereitet, sorgen für ein Brot mit erstaunlicher Tiefe und anhaltender Saftigkeit. Geröstete Haferflocken bringen nussige Röstaromen ins Spiel, während die bewusst aufreißende Kruste für eine rustikale Anmutung sorgt. Ein vielseitiges Brot, das sowohl süße als auch herzhafte Begleiter mühelos trägt.
Text & Foto: Nadja Alessi
Die Haferflocken trocken anrösten, bis sie etwas Farbe annehmen. Zusammen mit den anderen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 12-14 Stunden quellen lassen.
Alle Zutaten in einer Schüssel klümpchenfrei vermischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 12-14 Stunden gehen lassen.
Alle Zutaten auf langsamer Stufe 5 Minuten mischen, dann auf schnellerer Stufe 3 Minuten kneten und zugedeckt bei Raumtemperatur 2 Stunden gehen lassen. Nach 45 Minuten einmal dehnen und falten.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und rundwirken. Den Schluss etwas offen lassen, mit Wasser bestreichen und in den Haferflocken wälzen. Den Teigling mit Schluss nach unten in ein bemehltes Gärkörbchen geben und bei Raumtemperatur 50 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig den Backofen mit einem gusseisernen Topf samt Deckel auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teigling in den heißen Topf stürzen und den Topf mit Deckel in den Ofen geben. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 230°C reduzieren und weitere 40 Minuten backen. Für die letzten 10 Minuten den Deckel entfernen.