Mit bestimmten Zutaten und Vorteigen kann auch ein glutenfreies Brot schön dunkel und kräftig werden. Die dunkle Farbe und einen leckeren Geschmack bringt eine kleine Menge Traubenkernmehl in den Brotteig. Außerdem habe ich ein Brühstück aus gerösteten Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Haselnüssen und Walnüssen sowie Leinsamen, Sesam, Hirseflocken und Wasser gemacht.
Text & Foto: Valesa Schell
Alle Zutaten vermischen und bei Raumtemperatur 20 Stunden gehen lassen. Wenn der Teig warm gestellt wird (zum Beispiel auf der Heizung), braucht er nur 8 bis 10 Stunden.
Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam, Haselnüsse und Walnüsse in einer Pfanne trocken rösten. Leinsamen und Hirseflocken dazugeben und mit dem kochenden Wasser übergießen. Dann 1 bis 2 Stunden quellen lassen.
Sauerteig mit Hefewasser, Zuckerrübensirup, Haselnussöl, Salz und Brühstück vermischen. Maismehl, Quinoamehl, Stärke, Traubenkernmehl und Pfeilwurzelmehl dazugeben und alles 4 bis 5 Minuten verkneten.
Den Teig in eine gefettete Kastenform (30 cm) füllen, mit den Saaten bestreuen und mit einer Haube oder Folie abdecken. 3 bis 4 Stunden warm gehen lassen, bis sich der Teig etwa verdoppelt hat. Das geht am besten auf einer warmen Heizung oder im Backofen mit angeschaltetem Licht.
Backofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Brot auf die mittlere Leiste in den Backofen geben. Danach schwaden. Nach 15 Minuten die Backofentür kurz öffnen und den Dampf abziehen lassen. 50 Minuten backen.