Bei der Basler Fastenwähe handelt es sich um ein herzhaftes Gebäck, das in Basel zwischen dem Dreikönigstag und Fastnacht verkauft wird. Besonders gut schmecken sie noch lauwarm, doch auch abgekühlt sind sie ausgesprochen lecker, mit einem ausgeprägt buttrigen Aroma.
Alle Zutaten auf mittlerer Stufe kneten und 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen. Dann im Kühlschrank für mindestens 12 Stunden (bis zu 48 Stunden) gehen lassen.
1. Alle Zutaten für den Hauptteig bis auf die Butter für 5 Minuten auf langsamer Stufe, dann weitere 7 Minuten bei schneller Geschwindigkeit verkneten. Zuletzt die Butter hinzufügen und weiterkneten, bis sie komplett in den Teig eingearbeitet ist.
2. Den Teig 1 Stunde gehen lassen und dann für 2 Stunden kühlstellen.
3. Nun den Teig in 80 Gramm schwere Stücke teilen, rundformen und dann zu etwa 13 Zentimeter langen Rollen formen, die an beiden Enden spitz zulaufen.
4. Die Rollen abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen, dann die Rollen mit der Hand flachdrücken und mit einem Messer vier Schnitte machen. Die Fastenwähe auseinanderziehen, sodass sich die Einschnitte öffnen (siehe Fotos).
5. Auf ein Backblech legen und 1 Stunde gehen lassen.
6. Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Währenddessen die Fastenwähen mit Eigelb bestreichen und mit Kümmel bestreuen.
7. Etwa 20 Minuten bei 220°C mit Dampf backen.