Ich habe oft von Ruchmehl gelesen und wollte selbst ein saftiges, knackiges Brot damit kreieren. Da es aus der Schweiz kommt, dachte ich zugleich an Milch und Nüsse. So entstand nach ein paar Backversuchen ein „Schweizer Nussbrot“. Hinter einer knusprigen Kruste versteckt es in einer saftigen Krume aromatisch-knackige Nüsse. Dieses Brot passt perfekt zu Käse, Rauchschinken und Salami – kurzum: zu einer kräftigen Brotzeit.
Text & Foto: Tanja Schlund
Die Zutaten mischen und etwa 16 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
Die Nüsse mit kochendem Wasser übergießen bis sie bedeckt sind, mindestens 2 Stunden stehen und abkühlen lassen.
Wasser, Buttermilch und Sauerteig in die Rührschüssel geben und auf niedriger Stufe vermischen.
Mehl, Salz, Öl und die Nüsse (überschüssiges Wasser zuvor wegschütten) zugeben. Zuerst auf langsamer Stufe 2 bis 3 Minuten vermischen und dann mit höherer Geschwindigkeit 6 bis 7 Minuten auskneten.
Den Teig in eine bemehlte Schüssel geben und abgedeckt zirka 30 Minuten ruhen lassen.
Nach der Ruhephase auf eine bemehlte Ablage kippen und mit etwas Mehl mehrfach falten und rundwirken. Danach wieder für 30 Minuten zurück in die Schüssel zum Ruhen.
Dann nochmals falten bis sich der Teig schön strafft, rundwirken und mit dem Schluss nach unten in ein bemehltes Gärkörbchen legen. Mit Mehl bestäuben und nochmal zirka 30 bis 45 Minuten gehen lassen. (Wenn sich das Mehl auf dem Teig zu kleinen Inseln bildet, ist die Garzeit erreicht.)
Backofen mit Backblech oder Backstein auf 250°C Ober/Unterhitze vorheizen.
Das Brot direkt vom Gärkörbchen auf das heiße Blech oder den heißen Stein kippen und Schwaden.
Nach 15 Minuten Schwaden ablassen, weitere 35 Minuten bei 230°C fertig backen.