Zwar ist Sauerteig in der klassischen Schüttelbrot-Variante tabu, jedoch beweist dieses etwas abgewandelte Rezept, dass es auch gut mit geht. Dennoch kommt ein wenig Frischhefe zum Einsatz und auch das charakteristische Schütteln darf selbstverständlich nicht fehlen.
Die Zutaten mischen und 12 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.
Die Zutaten gut vermischen und 12 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur reifen lassen.
Alle Zutaten bis auf das Salz gut vermischen. Ein Kneten ist durch den hohen Wasseranteil nicht möglich. Erst am Ende wird das Salz untergemischt.
Bei Raumtemperatur etwa 1 Stunde gehen lassen. Der Teig sollte sichtbar aufgegangen sein.
Vom Teig Stücke von je etwa 150 g auf eine mit Mehl bestaubte Unterlage geben und 10 Minuten gehen lassen.
Nun folgt das namensgebende Schütteln. Dazu braucht man ein etwa 25 cm großes, rundes Holzbrett. Man legt einen Teigling auf das mit Mehl bestaubte Holzbrett, schüttelt es und dreht es dabei im Kreis. Diese Technik erfordert etwas Übung. Durch das Drehen und Schütteln wird der Teig aufgelockert und läuft auseinander. Es wird so lange geschüttelt, bis ein gleichmäßiger, dünner Fladen entstanden ist.
Der Fladen wird nun bei 200°C Ober-/Unterhitze 20 Minuten im vorgeheizten Backofen gebacken, bis er knusprig ist.