Vor allem in der Diaspora wird die armenische Tradition des Ostergebäcks Choereg gepflegt. Um es herzustellen, trifft man sich und verbringt Zeit um den Teig herum. Am Ende genießen alle gemeinsam das köstliche Weißbrot mit dem speziellen Aroma, das ihm das Gewürz Mahlab verleiht. Choereg kann man zum Frühstück mit Butter, Marmelade oder Ostereiern genießen. Ebenso köstlich schmeckt es zum Nachmittagskaffee.
Die Zutaten gründlich vermischen und abgedeckt 20 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
Alle Zutaten miteinander vermischen und 10-15 Minuten langsam kneten. Der Teig sollte leicht klebrig sein und die Konsistenz eines weichen Ohrläppchens haben.
Den Teig abgedeckt in einer Schüssel bei Raumtemperatur etwa 2 Stunden ruhen lassen. Zwischendurch ein- bis zweimal kräftig dehnen und falten.
Den Teig in 16 Stücke teilen und formen. Jedes Teil noch einmal in drei Stränge aufteilen. Traditionell werden kleine Laibe aus je drei Strängen geflochten. Man kann aber auch kleine Rundstücke formen oder einen Teigstrang zu einer Schnecke aufdrehen. Die fertigen Teiglinge auf ein Backblech setzen.
Die Teiglinge nochmals 15 Minuten ruhen lassen. Mit verquirltem Ei bestreichen und mit Schwarzkümmel oder Sesam bestreuen.
Bei 180°C Ober-/Unterhitze im gut vorgeheizten Backofen mit Dampf etwa 20-25 Minuten goldbraun backen.