Die Tradition der Karfreitagsbrötchen stammt aus Großbritannien. Dort werden sie wegen ihrer typischen kreuzförmigen Verzierung auch Hot-Cross-Buns genannt. Sie sind der wohl fluffigste Beweis, dass Zimt und Schokolade nicht nur in der Weihnachtszeit schmecken. Neben dem klassischen Osterzopf bringen sie Abwechslung in den Osterbrunch.
Butter und Milch behutsam erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist und die Hefe zusammen mit dem Zucker darin auflösen. Die Temperatur darf nicht über 40°C steigen, sondern sollte deutlich darunter bleiben. Alles in eine Rührschüssel geben.
Anschließend das Mehl einsieben und Zimt, Ei sowie Salz dazu geben, um alles gründlich für mindestens 5 Minuten auf schnellerer Stufe zu einem geschmeidigen Teig zu verkneten.
In der Zwischenzeit die Zartbitterkuvertüre in kleine Stückchen hacken und diese zum Schluss ebenfalls vorsichtig unter den Teig mengen.
Den Teig zu einer Kugel formen und in der Rührschüssel abgedeckt bei Raumtemperatur für 2-2,5 Stunden gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
Den Teig in acht gleichgroße Stücke teilen und anschließend zu Kugeln formen.
Eine Auflaufform mit Backpapier auslegen und die Kugeln mit etwas Abstand hineinsetzen. Anschließend noch einmal 1 Stunde ruhen lassen.
In der Zwischenzeit für die Mehlpaste das Mehl mit Wasser und Ahornsirup zu einer dickflüssigen Creme vermischen und in eine Spritztülle füllen.
Den Backofen rechtzeitig auf 175°C Umluft vorheizen und die Teigrohlinge kurz vor dem Einschießen in den Ofen kreuzweise mit der Mehlpaste garnieren.
Die Karfreitagsbrötchen in den Ofen schieben und für 20 Minuten backen.
Danach direkt mit Ahornsirup bepinseln, solange die Brötchen noch heiß sind.