Ein gutes Brot braucht bekanntlich nicht viel. Meist sind es doch die einfachen Dinge, die am besten schmecken. Der beste Beweis dafür ist dieses Brot, bei dem frische Kartoffeln für eine langanhaltende Saftigkeit der feinen Krume sorgen. Durch das Backen im Topf entsteht außerdem eine knusprige Kruste.
Text & Foto: Debora Gaedtke
Das Anstellgut im Wasser auflösen, dann mit dem Mehl verrühren und für 1620 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur reifen lassen.
Die Hefe im Wasser auflösen, das Mehl dazu geben und klümpchenfrei verrühren. 1 Stunde bei Raumtemperatur anspringen lassen, dann für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank stellen (maximal 48 Stunden).
Mehl und Salz gründlich vermischen. Die Kartoffeln mit einer Reibe fein raspeln und dann sofort unters Mehl rühren, bis alles gleichmäßig verteilt ist.
Sauerteig sowie Vorteig dazu geben und die Hefe in 200 g des Wassers auflösen – 20 g Wasser zur Seite stellen. Alles zusammen 2 Minuten langsam verkneten, bis alles gut vermischt ist, danach weitere 7 Minuten auf mittlerer Stufe zu einem weichen, glatten Teig auskneten. Dabei schluckweise weitere die übrigen 20 g Wasser langsam dazugeben.
Den Teig in eine geölte Schüssel oder Teigwanne geben und zugedeckt etwa 4 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen, bis er sein Volumen in verdoppelt hat.
Den Teigling auf die gut bemehlte Arbeitsfläche geben, rund formen und mit dem Schluss nach oben in einem Gärkörbchen für 60 Minuten abgedeckt gehen lassen.
Den Backofen samt Topf auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Brot in den Topf stürzen, dem Topf mit dem Deckel verschließen und die Temperatur auf 195°C reduzieren. Das Brot insgesamt 60 Minuten backen.