Flammkuchen ist Essen für die Seele – hauchzarter Teig, dünner Belag und alles knuspert ganz zart beim ersten Biss. Doch der Elsässer Klassiker hat noch einen rustikalen Verwandten: den Flammfladen. Dieses Rezept ergibt eine etwas handfestere Version aus fluffigem Sauerteigbrot, vielseitig im Belag und in Kombination mit Sauerrahm ein echtes Fest für den Gaumen.
Für den Sauerteig das Roggenmehl und das Anstellgut zusammen mit Wasser zu einem dickflüssigen Teig vermischen und bei Raumtemperatur abgedeckt 8 Stunden ruhen lassen.
Für den Hauptteig Wasser, Salz und Honig vermischen und danach das Weizenmehl dazugegeben.
Anschließend noch den Sauerteig dazugeben und alles 5-10 Minuten bei langsamer Geschwindigkeit zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Nun den Teig 1 Stunde abgedeckt bei Raumtemperatur ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten. Hierfür Sauerrahm mit Salz und Pfeffer würzen, anschließend mit fein gehacktem Schnittlauch verfeinern.
Die Schalotten schälen und in Ringe schneiden, den Speck fein würfeln.
Nach der Ruhezeit den Teig in vier gleich große Portionen teilen und jede einzelne auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 cm dick ausrollen.
Noch einmal 30 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur ruhen lassen, während der Ofen auf 190°C Umluft vorheizt. Alternativ den Grill mit Garhaube vorheizen.
Zum Abschluss den Sauerrahm auf die Fladen streichen, dabei zum Rand hin etwas Platz lassen. Speck und Schalottenringe gleichmäßig darüber streuen.
Die Fladen für 10 Minuten im Ofen oder auf dem Grill goldbraun backen.