Selbstgemachtes Knoblauchöl mit frischen Kräutern verleiht diesem Brot ein herzhaft-würziges Aroma. Damit ist es eine leckere Alternative zu fertigen Knoblauchbutterbroten. Das übrige Knoblauchöl lässt sich hervorragend zum Anmachen von Salaten oder zum Marinieren von Fleisch nutzen.
Text & Foto: Dieter Stegmaier
Die Blätter der Kräuter abzupfen und die Knoblauchzehen sowie die Peperoni kleinhacken. Alles zusammen in ein Einmachglas geben und mit gutem Olivenöl übergießen, bis alles gut mit Öl bedeckt ist. Dieses Glas verschlossen einige Tage im Kühlschrank durchziehen lassen.
Die Zutaten gut miteinander vermischen und im Kühlschrank 3-4 Tage abgedeckt reifen lassen.
Die Kräuter kleinhacken. Salbei und Rosmarin in etwas Öl leicht frittieren.
Alle Zutaten für den Hauptteig, bis auf die Hefe und das Knoblauchöl, 10 Minuten auf langsamer Stufe vermischen. Dann die Hefe und 80 g des Kräuterknoblauchöls dazugeben und weitere 6 Minuten auf schnellerer Stufe verkneten.
Den Teig in eine Schüssel geben und abgedeckt 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen. Nach 30 und 60 Minuten jeweils einmal dehnen und falten. Dann abgedeckt für 16-18 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Am Backtag den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, in fünf Stücke zu jeweils rund 210 g teilen und vorsichtig rundformen.
Die einzelnen Teigstücke auf einem Backblech im Kreis anordnen und mit Schluss nach unten etwa 1 Stunde abgedeckt bei Raumtemperatur zur Gare stellen.
Den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen und dann unter Schwaden einschießen.
Nach 10 Minuten den Schwaden ablassen, die Temperatur auf 200°C reduzieren und für weitere 25-30 Minuten fertigbacken.