Quiches und Tartes gibt es mittlerweile in unzähligen Varianten. Eine der bekanntesten Vertreterinnen ist die Quiche Lorraine. In ihrer Heimat, dem französischen Lothringen, wird sie mit einem hellen Weizen-Mürbteig, einer Eier-Milch-Mischung und Speck gebacken. Bei dieser Variante kommen Khorasanmehl und Urkornflocken zum Einsatz.
Die Petersilie mit dem Wasser in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab fein pürieren.
Mehl, Flocken, Salz, Petersilienwasser und Butter in Stückchen 3-5 Minuten auf langsamer Stufe zu einem homogenen Teig verkneten und danach 30-45 Minuten abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
Die Zwiebeln schälen und würfeln. In Butterschmalz anbraten, bis sie etwas Farbe bekommen. Schinken in Würfel schneiden, Schnittlauch fein hacken.
Sahne mit Eiern, Schnittlauch, Salz, Pfeffer und Muskat glattrühren.
Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Zwei Drittel vom Teig mit einem Rollholz zwischen zwei Blättern Frisch- haltefolie ausrollen, die Folie abziehen und den Teig in die Quicheform legen. Aus dem restlichen Teig lange Rollen formen und den Rand damit auslegen. Mit den Fingern den Teig an den Rand drücken.
Den Teig mit den Schinkenwürfeln, Zwiebeln sowie Käse belegen und mit der Eiersahne begießen.
Bei 175°C 40 Minuten backen. Zwischendurch die Backofentür öffnen, damit entstehender Dampf abziehen kann. Eventuell die letzten 10 Minuten die Temperatur etwas reduzieren, falls die Quiche zu dunkel wird.