Pistazien sind vielseitig nutzbar: pur als Snack, als leckeres Eis, in der Marmelade oder in Mortadella. Die Kerne sorgen mit ihrem mandelartigen Geschmack, dem kräftigen Biss und ihrer grünen Farbe für Abwechslung. Und das auch beim Brotbacken, wie die Pistazienkruste beweist. Mit sehr wenig Zeitaufwand gelingt das Brot und passt zu herzhaften und süßen Belägen gleichermaßen.
Das Salz im Wasser auflösen und mit dem Leinmehl vermischen. Gut abgedeckt für mindestens 4 Stunden bei Raumtemperatur quellen lassen. Das Quellstück kann auch für bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Die Mehle mit dem Wasser und der Hefe 3 Minuten auf langsamer Stufe vermischen, das Quellstück dazugeben und auf schnellerer Stufe weitere 4-5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In den letzten 1-2 Minuten die Pistazien und das Öl mit einkneten lassen.
Den Teig in einer Schüssel abgedeckt bei Raumtemperatur 6-8 Stunden ruhen lassen. Den Teig auf die geölte Arbeitsplatte stürzen, zu einem großen Rechteck ausziehen, mehrfach zusammenfalten und zu einem Brotlaib nach Geschmack formen.
In einem gut bemehlten Gärkörbchen mit Schluss nach unten für 2 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur zur Gare stellen.
Den Ofen rechtzeitig auf 225°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Laib der Länge nach einschneiden und im Topf mit Deckel oder freigeschoben unter Schwaden 30 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 200°C reduzieren und weitere 25 Minuten fertigbacken.