Bei diesem Brot werden die Teigzutaten am Vortag nur mit einem Kochlöffel vermischt, der Teig wird also nicht geknetet. Er darf dann bis zum nächsten Tag bei Raumtemperatur gehen und entwickelt so ganz viel Triebkraft, ein gutes Teiggerüst und ein besonderes Aroma.
Text & Foto: Valesa Schell
Alle Zutaten in eine große Schüssel mit Deckel geben und mit einem Kochlöffel zu einem homogenen Teig vermischen, sodass keine Mehlnester mehr zu sehen sind.
Die Schüssel dicht abdecken und 12 bis 24 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Je länger der Teig steht, umso mehr Aroma entwickelt er.
Den Teig auf eine bemehlte Unterlage stürzen und vorsichtig ein paar Mal falten und rundwirken. Wenn er relativ weich ist, geht das auch gut mit einer Teigkarte. Einfach den Teig damit immer von außen nach innen falten. Dann mit Schluss nach unten in einen runden, bemehlten Gärkorb geben und abgedeckt 90 Minuten gehen lassen. Eine bemehlte Stoffeinlage im Gärkorb kann das Stürzen in den Topf erleichtern.
Einen gusseisernen Topf mit Deckel in den Backofen stellen und 30 Minuten vor Ende der Gehzeit den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze aufheizen.
Den Topf rausholen (Vorsicht, sehr heiß), Deckel abnehmen und das Brot vorsichtig mit dem Schluss nach oben in den Topf stürzen. Es muss nicht eingeschnitten werden, da es von alleine aufreißt.
Bei 250°C 20 Minuten backen, dann die Temperatur auf 200°C senken und weitere 35 Minuten backen. Für die letzten 10 Minuten kann der Deckel abgenommen werden, damit die Kruste dunkler und knuspriger wird.