Statt eines traditionellen Baguettes kommen zum Frühstück Baguettebrötchen auf den Tisch. Sie zeichnen sich durch eine große Porung und einen herrlich aromatischen Geschmack aus, denn neben einem Vorteig bekommen die Brötchen eine lange, kalte Gare. Ob süß oder herzhaft belegt – diese Mini-Baguettes sind immer ein Genuss.
Text & Foto: Sebastian Krist
Die Zutaten klümpchenfrei vermischen und abgedeckt bei Raumtemperatur für 12-20 Stunden reifen lassen.
Die Zutaten klümpchenfrei vermischen, bis eine einheitliche Masse entstanden ist. 30 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Die Hauptteig-Zutaten etwa 5 Minuten auf langsamer Stufe vermischen, bis sich das Salz und die Hefe gut im Teig verteilt haben.
Den Teig abgedeckt 3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Nach 30, 60, 90 und 120 Minuten jeweils einmal dehnen und falten. Anschließend für 20-26 Stunden abgedeckt im Kühlschrank reifen lassen.
Am Backtag den Teig auf die gut bemehlte Arbeitsfläche geben und insgesamt 9 Teiglinge je 100 g abstechen. Diese etwas länglich rechteckig ziehen und dann von der langen Seite her zu einem Zylinder aufrollen.
Die Teiglinge mit Schluss nach oben in ein gut bemehltes Bäckerleinen geben und 30-35 Minuten bei Raumtemperatur abgedeckt ruhen lassen.
Rechtzeitig den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Teiglinge umdrehen, sodass der Schluss unten ist. Jeden Teigling einbis dreimal einschneiden.
In den Ofen geben und schwaden. Nach 6-8 Minuten die Temperatur auf 230°C reduzieren und den Dampf kurz abziehen lassen. Für weitere 12-14 Minuten bis zur gewünschten Bräunung backen. In den letzten 2-3 Minuten auf Umluft schalten oder die Ofentüre einen Spalt öffnen, um eine knusprigere Kruste zu erhalten.