Alte Getreidesorten erleben gerade ihre Renaissance, zum Beispiel der Gelbweizen. Dieser zeichnet sich durch einen besonders gelben Mehlkörper aus und beinhaltet wertvolle Inhaltsstoffe wie Carotinoide oder Xanthophylle. Sie sollen positiven Einfluss auf das Immunsystem haben. Genau das Richtige für die kalte Jahreszeit.
Text & Foto: Bärbel Adelhelm
Die Blutorange trocken abwischen, halbieren und in Scheiben schneiden. Zusammen mit dem Honig und dem Wasser in eine luftdicht verschließbare Glasflasche geben, kurz schütteln und für 48 Stunden an einem warmen Ort lagern (zum Beispiel in der Nähe einer Heizung oder im Ofen bei eingeschalteter Beleuchtung – geht nicht bei LED-Lampen). 2-3 mal täglich gut schütteln und jeweils danach kurz den Verschluss öffnen, um den Druck entweichen zu lassen.
Alles verrühren und 12-18 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen, bis sich sichtbare Bläschen bilden.
Alle Zutaten für den Hauptteig zunächst 7 Minuten langsam mischen, dann auf schnellerer Stufe noch einmal 5 Minuten verkneten. Den Teig in eine Schüssel geben und abgedeckt für 8-12 Stunden im Kühlschrank gehen lassen.
Danach den Teig für 1 Stunde bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen, anschließend kräftig mit den Händen durchkneten und zu einem runden Laib formen. Für 30 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur entspannen lassen.
Den Teig vorsichtig zu einer Kugel formen. Mit dem Schluss nach oben in ein bemehltes Gärkörbchen geben und bei Raumtemperatur abgedeckt etwa 1 Stunde gehen lassen, bis der Teig sein Volumen nahezu verdoppelt hat.
Rechtzeitig den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze aufheizen.
Den Teigling in den Ofen stürzen und kräftig schwaden. Nach 10 Minuten Schwaden ablassen und Temperatur auf 220°C reduzieren. Weitere 30-35 Minuten backen.