Rohrnudeln, in einigen Regionen auch Buchteln genannt, werden aus einem Hefeteig hergestellt und im Ofen gebacken. Die süße Leckerei, die gerne mit Kompott, Zimt und Zucker oder zerlassener Butter serviert wird, stammt ursprünglich aus Böhmen und ist heute vorwiegend in Süddeutschland heimisch. Die Hefegebäcke sind nahrhaft und ersetzen gerne mal eine gesamte Mahlzeit.
Text & Foto: Bärbel Adelhelm
Die Hefe mit der Milch verquirlen und dann mit Zucker, Mehl, Eiern, Butter und Salz von Hand zu einem sämigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur zirka 1,5-2,5 Stunden zur Ruhe stellen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.
Den Teig auf eine Arbeitsplatte stürzen und 7 gleich große Teile zu etwa 150 g abstechen und jeweils rundwirken.
Milch, Butter und Zucker vermengen und den Boden eines Gusseisen- Topfes damit bestreichen. Je nach Größe und Form des Topfes kann die Menge variieren, der Boden sollte etwa fingerbreit bedeckt sein.
Die Teiglinge nun in den Topf geben und abgedeckt bei Raumtemperatur für zirka 3 Stunden gehen lassen. Das Volumen sollte sich in dieser Zeit verdoppelt bis verdreifacht haben.
Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Teiglinge im geschlossenen Topf im vorgeheizten Backofen auf unterster Schiene 30 Minuten backen. Den Deckel abnehmen und weitere 5 Minuten nachbacken, bis die Rohrnudeln an der Oberfläche goldbraun gefärbt sind.