Faworki sind kleine Schleifchen und wunderbar als Snack geeignet. Besonders ist der Wodka im Teig des Schmalzgebäcks. Er verleiht ihm – zusammen mit der Milch – seine fluffige Krume. Der hohe Ei-Anteil trägt sein Übriges zu einem saftigen Geschmack bei. Der Begriff Faworki ist übrigens dem dem Französischen entlehnt – als Bezeichnung für bunte Schleifen. Sie wurden den Damen im Mittelalter von ihren Rittern angeheftet und später unter Liebenden ausgetauscht. In den USA heißt das Einwanderungs-Gebäck Angel Wings (Engelsflügel).
Die Zutaten etwa 10 Minuten auf schnellerer Stufe verkneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
Den Teig abgedeckt 60-120 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Den Teig in 4 Portionen à 400 g teilen. Alle Teiglinge vorsichtig auf 2 mm Dicke länglich ausrollen.
Im Folgenden jeweils einen Teigling nach dem anderen bearbeiten. Die übrigen Teiglinge in der Zwischenzeit abdecken, damit sie nicht austrocknen. Für alle Teiglinge folgendermaßen vorgehen: Die Teiglinge in zirka 10 cm lange und 3 cm breite Rechtecke schneiden. Dabei werden die kurzen Enden schräg abgeteilt, sodass sich jeweils ein Parallelogramm ergibt.Die Streifen jeweils in der Mitte mit einem Schnitt versehen. (Bild 1)
Ein Ende wird nun durch das Loch gezogen und es bildet sich so eine Schleife. (Bild 2-5)
Das Öl in einer hohen Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Die Temperatur sollte zwischen 160 und 180°C liegen. Zur Probe ein kleines Stück vom Teig in das Öl geben: Wenn sich drumherum Bläschen bilden und das Stück aufsteigt, ist das Öl heiß genug. Die Faworki müssen beim Ausbacken in dem Öl schwimmen können.
Nun jeweils eine Schleife nehmen, vorsichtig nochmal auseinanderziehen und in das heiße Fett geben. Von jeder Seite wenige Sekunden backen, sodass sie goldgelb sind.
Faworki abtropfen lassen und zum Servieren mit Puderzucker bestreuen, noch warm genießen.