Was im deutschsprachigen Raum als (Faschings-)Krapfen, Fastnachtsküchle, Kreppel, Pfannkuchen oder Berliner bekannt ist, sind in den Niederlanden die beliebten Oliebollen. Dieses Schmalzkuchen-ähnliche Gebäck bieten Gastgeberinnen und Gastgeber typischerweise über den Jahreswechsel am Silvesterabend zum Nachtisch an. Die mehr oder wenig runden Bällchen werden mit Rosinen und frischen Äpfeln zubereitet und anschließend mit Puderzucker bestreut.
Apfel schälen, entkernen und würfeln.
Die Rosinen, Apfelwürfel und das Mehl für die Füllung verrühren und abgedeckt aufbewahren.
Für den Teig alle Zutaten, außer das Mehl, gründlich miteinander verrühren. Das Mehl zugeben und zu einer homogenen Masse verrühren. Dann die Rosinen und Äpfel unterrühren und den Teig 120 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.
Speiseöl in einem Topf bei mittlerer Stufe erhitzen. Die Temperatur sollte zwischen 160 und 180°C liegen. Zur Probe ein kleines Stück vom Teig in das Öl geben: Wenn sich drumherum Bläschen bilden und das Stück aufsteigt, ist das Öl heiß genug.
Den Teig mit zwei Esslöffeln portionieren. Mit dem einen Löffel den Teig aus der Schüssel nehmen und mit dem zweiten Löffel den Teig abstreifen und in das heiße Fett geben. Die Kugeln sollten zur Hälfte mit Öl bedeckt sein. Etwa 2-3 Minuten von jeder Seite goldbraun ausbacken. Dann aus dem Öl nehmen und abtropfen lassen. Mit Puderzucker bestreuen und noch warm genießen.