Der Safran gibt dem Lussekatter seinen typisch würzigen Geschmack und seine gelbe Farbe. Dank des Gewürzes leuchtet er beinahe, strahlt Wärme und Geborgenheit aus. Doch nicht nur das Aussehen überzeugt, auch das Aroma begeistert weit über die Landesgrenzen hinaus: Dank des Joghurts entsteht eine saftig-weiche Krume, die zum Reinbeißen einlädt.
Die Milch mit dem Safran und dem Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze 3-5 Minuten erwärmen. Dabei ständig rühren. Die Milch vom Herd nehmen und 30 Minuten abkühlen lassen.
Die Milch mit den restlichen Zutaten, bis auf die Butter, etwa 8 Minuten auf schnellerer Stufe kneten. Die Butter hinzugeben und 5-7 Minuten weiterkneten. Es entsteht ein glatter Teig.
Den Teig 120 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen, nach 60 Minuten einmal von Hand kurz kräftig durchkneten.
Den Teig in 5 gleichmäßige, etwa 100 g schwere Portionen teilen und diese jeweils locker rundwirken. 15 Minuten bei Raumtemperatur abgedeckt ruhen lassen. Jeden Teigling länglich zu einem etwa 30 cm langen Strang ausrollen (Bild 1) und die Enden in die entgegengesetzte Richtung jeweils einmal oben und einmal unten bis zur Mitte aufrollen. (Bild 2+3) So entsteht die typische S-Form der Lussekatter.
Die Teiglinge 90-120 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur reifen lassen.
Den Backofen rechtzeitig auf 200°C Ober/-Unterhitze vorheizen.
Für die Eistreiche das Eigelb und das Wasser verquirlen. Die Teiglinge damit bestreichen. In die Mitte der gerollten Spiralen jeweils eine Rosine leicht eindrücken. (Bild 4)
Die Teiglinge 12-15 Minuten backen. Beim Einschießen schwaden, nach 2 Minuten ablassen.