Für viele Menschen sind Osterbrote ein fester Bestandteil ihrer Feiertags-Tradition. Die Süße symbolisiert, dass die kalorienreiche Kost zum Ende der Fastenzeit wieder erlaubt ist. Die Früchte und die sonnengelbe Farbe stehen für Fruchtbarkeit und die Kraft der Sonne im neuen Jahr. Dank der jahrhundertealten Tradition gibt es inzwischen zahlreiche Rezepte der schmackhaften Leckerei. In diesem spielt Gelbweizen eine der Hauptrollen.
Text & Foto: Bärbel Adelhelm
Die Zutaten miteinander vermischen, sodass die Sultaninen und Mandelstifte von der Flüssigkeit vollständig bedeckt sind. Abgedeckt bei Raumtemperatur mindestens 6 Stunden, besser über Nacht ziehen lassen.
Alle Zutaten außer dem Quellstück 10 Minuten auf langsamer Stufe mischen, dann 3-4 Minuten auf schnellerer Stufe kneten. Sobald sich der Teig vom Kesselrand löst, die eingelegten Rosinen und Mandelstifte hinzugeben und weiter kneten.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rundformen und in einer Schüssel für 60 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Anschließend den Teig zunächst rundwirken und dann eine Seite schmaler formen, sodass der Teigling die Form eines Eis bekommt. Auf ein Backblech geben.
Das Ei verquirlen und den Teigling damit bestreichen. Abgedeckt für 6 Stunden im Kühlschrank gehen lassen.
Den Backofen rechtzeitig auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teigling erneut mit verquirltem Ei bestreichen und mit einem scharfen Messer mehrmals nach Belieben einschneiden.
Den Teigling unter kräftigem Schwaden in den Ofen geben und 40 Minuten goldgelb backen.