Traditionell stammt die Osterpinza aus dem süd-österreichischen, slowenischen sowie kroatischen Raum. Heute ist das Hefegebäck längst darüber hinaus bekannt. Modern interpretiert, kommt sie hier mit zweierlei Vorteigen und einem fruchtigen Quellstück daher.
Text & Foto: Oliver Flodman
Alle Zutaten in ein Gefäß mit Deckel geben und 10-12 Stunden verschlossen bei Raumtemperatur einweichen lassen, anschließend bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.
Alle Zutaten kurz mit der Hand verkneten und abgedeckt bei Raumtemperatur zirka 10-12 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.
Alle Zutaten gründlich vermischen und abgedeckt bei Raumtemperatur zirka 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.
Die Zutaten – außer Quellstück, Butter und Eigelb – in eine Schüssel geben und 3 Minuten auf langsamer Stufe vermischen.
Butter sowie Eigelb zugeben und weitere 5 Minuten auf schnellerer Stufe verkneten. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur 30 Minuten gehen lassen.
Das Quellstück hinzugeben und auf langsamer Stufe 1 Minute unterkneten. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur zirka 4 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und straff rundwirken. Abgedeckt bei Raumtemperatur mit Schluss nach oben in einem bemehlten Gärkörbchen 120 Minuten zur Stückgare stellen.
Rechtzeitig den Backofen auf 155°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Ei mit der Milch verquirlen. Den Teigling aus dem Gärkörbchen stürzen, vorsichtig abbürsten, mit Eistreiche bepinseln und beherzt kreuzförmig einschneiden. In den Ofen geben und 55 Minuten backen.