Farblich ist der Zopf ein echtes Highlight: Auf dem Frühstückstisch fällt die Dekoration aus Marzipanrüebli sofort auf. Seine tolle Farbe erhält das Gebäck vom Karottensaft als Schüttflüssigkeit. Auch geschmacklich kann der Zopf punkten. Dank eines Kochstücks bleibt er lange frisch. Am besten schmeckt er pur mit etwas Butter drauf.
Text & Foto: Nadja Alessi
Die Zutaten kalt verrühren und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Wenn die Masse puddingartig eindickt, noch kurz weiterrühren. Dann vom Herd nehmen, abgedeckt abkühlen lassen und für bis zu 48 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Alle Zutaten – außer die Butter – 5 Minuten auf langsamer und 5 Minuten auf schnellerer Stufe verkneten.
Die Butter hinzugeben und weitere 5 Minuten auf schnellerer Stufe kneten. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur 120 Minuten gehen lassen.
Den Teig in 5 gleich große Teile zu je etwa 180 g teilen, diese rundschleifen und kurz entspannen lassen. Die Teiglinge auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu etwa 45 Zentimeter langen Strängen rollen. Einen flachen 5-Strang-Zopf flechten und diesen abgedeckt 60 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Ei verquirlen und den Teigling damit bestreichen. Kurz einziehen lassen, den Teigling erneut damit bestreichen und anschließend in den Ofen geben. Die Temperatur sofort auf 190°C reduzieren und den Zopf 30-35 Minuten goldbraun backen.
Vollständig auskühlen lassen und erst dann mit den Marzipan-Karotten den Zopf verzieren. Dafür die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Karotten auf dem Zopf damit festkleben.