Das Genetzte oder Netzbrot ist eine typische Spezialität aus dem schwäbischen Raum. Es ist leicht bekömmlich und hat eine besonders saftige Krume. Der Name des Brotes leitet sich von seiner Herstellung ab: Der weiche Teig wird aus der Wanne ausgehoben und in eine gewässerte (genetzte) Schüssel gelegt. Weil es sich seine Form beliebig wählt, ist jedes Netzbrot ein echtes Unikat.
Text & Foto: Margarete Maria Preker
Alle Zutaten mit den Händen gut vermengen, bis ein weicher homogener Teig entsteht. Abgedeckt bei Raumtemperatur 90 Minuten gehen lassen. Dabei alle 30 Minuten dehnen und falten.
Den Teig in eine geölte Wanne oder Schüssel legen und abgedeckt 12 Stunden im Kühlschrank gehen lassen.
Den Backofen und ein Backblech auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Eine Schüssel mit Wasser benetzen, den Teig aus der Wanne in die Schüssel ausheben und die Seiten mit feuchten Händen zusammenfassen. Nicht zu stramm ziehen.
Den Teig aus der Schüssel auf das Blech im vorgeheizten Ofen stürzen. Sofort kräftig schwaden und die Temperatur auf 200°C reduzieren. 50 Minuten backen, die Kruste mit Wasser benetzen und weitere 5-10 Minuten backen.
Das Brot aus dem Ofen nehmen und erneut mit Wasser benetzen.