Seelen sind mehr als Tradition, sie sind Teil der Schwäbischen Identität. Meistens werden sie ausschließlich mit Dinkelmehl hergestellt, eine Misch-Variante mit Weizen verändert Teigstruktur und Geschmack. Der Teig wird sehr weich und normalerweise mit den nassen Händen abgezogen. Einfacher ist es mit einer großen Teigkarte, die man vorher in Wasser taucht.
Das Anstellgut im Wasser aufschlagen und das Mehl gründlich untermischen. 8-10 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.
Die Hefe im Wasser auflösen und das Mehl gründlich untermischen. 8-10 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.
1. Alle Zutaten, außer Salz, in den Topf geben, 20 Sekunden auf Stufe 4 vermischen. Abgedeckt bei Raumtemperatur 60 Minuten quellen lassen.
2. Das Salz dazugeben und 3 Minuten auf Teigstufe kneten.
3. Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben, einmal rundherum zur Mitte hin falten und abgedeckt 4 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Nach 60 und 120 Minuten jeweils einmal dehnen und falten.
4. Die Arbeitsfläche mit Wasser einsprühen und den Teig darauf geben. Mit befeuchteten Handkanten (alternativ mit einer länglichen, befeuchteten Teigkarte) 10 gleich große Teiglinge à jeweils zirka 90 g abstechen und mit nassen Händen auf Dauerbackfolie (alternativ Backpapier) setzen. Mit Sesam, Salz und Kümmel bestreuen.
30-45 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
5. Den Backofen rechtzeitig auf 250°C Ober- /Unterhitze vorheizen.
6. Die Teiglinge mit kräftigem Schwaden in den Ofen geben. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 200°C reduzieren. 3-5 Minuten fertig backen.