In Käse sieht und schmeckt man die Samen des Bockshornklees zuweilen. Daneben führt der Schmetterlingsblütler eher ein Schattendasein. Lediglich in Tirol kommt er gelegentlich als Brotzutat daher. Dabei entfaltet er ein unglaublich intensives Aroma, das an eine wärmende Suppe erinnert. Da muss man die positiven gesundheitlichen Aspekte, die ihm nachgesagt werden, gar nicht erwähnen. Der Gaumen tropft auch so.
Text: Sebastian Marquardt, Fotos: Jan Schnare
Die Samen mit dem Wasser übergießen, mischen und 18-24 Stunden im Kühlschrank quellen lassen. Das Wasser vor der Weiterverarbeitung absieben.
Die Zutaten gründlich mischen und abgedeckt bei Raumtemperatur 12-16 Stunden gehen lassen.
Die Zutaten – mit Ausnahme des Quellstücks – 10 Minuten auf langsamer Stufe mischen, dann 8 Minuten auf schnellerer Stufe kneten.
Das Quellstück zum Teig geben und 2 Minuten auf langsamer Stufe unterkneten.
Den Teig 120 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen. In dieser Zeit zwei- bis dreimal dehnen und falten.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche langwirken und mit Schluss nach oben 60 Minuten im bemehlten Gärkörbchen gehen lassen.
Den Backofen rechtzeitig auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teigling sanft aus dem Gärkörbchen stürzen, einschneiden und mit Schwaden in den Ofen geben, die Temperatur auf 220°C senken und 50 Minuten backen.