Ein Brühstück bringt mehr Feuchtigkeit in diesen Teig und sorgt für eine längere Frischhaltung. Zudem kann es durch die Bindung freigeschoben gebacken werden, also nicht im Kasten. Die Krume ist angenehm saftig und der Geschmack sehr intensiv nach den darin enthaltenen Saaten.
Text & Foto: Valesa Schell
Die Hefe im Wasser auflösen und das Mehl untermischen. Den Teig bei Raumtemperatur 12 Stunden gehen lassen.
Hirse, Reisflocken, Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne in einer Pfanne trocken rösten. Karotten und Apfel schälen und beides raspeln. Alles vermischen und mit dem kochenden Wasser übergießen. 3 Stunden quellen lassen.
Alle Zutaten in den Topf der Knetmaschine geben und 4-5 Minuten verkneten.
Den Teig in eine leicht geölte Schüssel mit Deckel geben und mit nassen Händen einmal rundum von außen nach innen falten. Den Teigling umdrehen, mit Deckel verschließen und 1 Stunde warm gehen lassen.
Den Teigling auf eine mit Reismehl oder Maismehl ausgestreute Fläche geben und rundwirken. Dazu immer vom äußeren Rand nach innen falten. Umdrehen und rundwirken. Das geht am besten mit feuchten Händen, dann klebt der Teig nicht so.
Mit dem Schluss nach oben in einen mit Reismehl ausgestreuten Gärkorb geben, am besten mit einem Stück Stoff ausgelegt, damit der Teig nicht kleben bleibt.
Eine weitere Stunde bei etwa 28°C gehen lassen. Derweil den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backfolie oder Backpapier mit aufheizen.
Backblech aus dem Backofen nehmen. Den Teigling vorsichtig auf das Backblech stürzen, oben nochmal mit Reismehl bemehlen und einschneiden.
Das Brot mit Dampf in den Backofen geben. Nach 15 Minuten die Tür kurz öffnen, um den Dampf abziehen zu lassen, Backtemperatur auf 200°C senken und noch 30 Minuten fertig backen.